Pantisano: Kein Platz für antisemitische Positionen in der Linken – Kritik an Linksjugend Solid

Der designierte Linken-Chef Luigi Pantisano hat Äußerungen aus den Reihen der Linksjugend Solid zu Israel und dem Gaza-Krieg scharf kritisiert. „Ich erwarte, dass ein solches Verhalten zukünftig von den Verantwortlichen direkt unterbunden wird. Als Partei sind wir klar: Es gibt keinen Platz für antisemitische und menschenverachtende Positionen“, sagte Pantisano der „Rheinischen Post“.

Pantisano betonte weiter, er habe wahrgenommen, dass die Linksjugend sich von den Geschehnissen distanziert habe, und das sei auch notwendig. Zugleich erklärte der designierte Linken-Chef, es gebe kein spezifisches Antisemitismusproblem in seiner Partei. Antisemitismus gebe es leider in allen gesellschaftlichen Schichten und Gruppen, und dagegen kämpfe man als Partei.

Der Bayerische Rundfunk hatte berichtet, Solid-Funktionäre hätten im internen Forum mit Blick auf den Gaza-Krieg von „israelischen Konzentrationslagern“ und einem „israelischen Genozid im Namen des Judentums“ geschrieben.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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