Bundesregierung kritisiert chinesischen Raketentest von Atom-U-Boot im Südpazifik

Die Bundesregierung blickt besorgt auf den jüngsten Raketentest von einem chinesischen Atom-U-Boot im Südpazifik.

Man sehe es grundsätzlich mit Sorge, „dass chinesische Drohgebärden und militärische Aktivitäten in der Region als Ganzes zunehmen“, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts am Dienstag der dts Nachrichtenagentur. Frieden und Sicherheit im Indopazifik seien für deutsche, aber auch für europäische Interessen zentral. „Und China trägt eine besondere Verantwortung für Frieden und Stabilität in der Region, auch als ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrats.“ In diesem Zusammenhang betrachte man Chinas „massive und teils auch intransparente Aufrüstung mit großer Sorge“.

Der Sprecher ergänzte, dass man China wiederholt aufgefordert habe, sich internationalen Rüstungskontrollen zu öffnen. „Ein Engagement im Bereich Risikoreduzierung, Dialog und Transparenz wären wichtige Schritte in diese Richtung.“

China hatte am Montag im Pazifik eine Langstreckenrakete von einem Atom-U-Boot gestartet. Das hatte unter anderem in Japan, Australien und Neuseeland scharfe Kritik ausgelöst.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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