Sprengstoffanschlag in Monaco: Hauptverdächtige floh nach Deutschland – Leiche in Ukraine gefunden

Die Hauptverdächtige im Fall des Sprengstoffanschlags von Monaco hielt sich nach dem Attentat offenbar zeitweise in der Bundesrepublik auf. Das ergaben Ermittlungen deutscher und internationaler Sicherheitsbehörden, berichtet der „Spiegel“.

Demnach konnten hessische Fahnder Anfang Juli einen Mietwagen lokalisieren, den die mutmaßliche Attentäterin offenbar für ihre Flucht genutzt haben soll. Das leere Fahrzeug parkte am Frankfurter Hauptbahnhof.

Der Mietwagen war laut „Spiegel“ bei einer Agentur in Hessen gebucht worden. Die Fotos auf den bei der Anmietung vorgelegten Ausweisdokumenten stimmen nach Angaben aus Ermittlerkreisen mit den Bildern von Überwachungskameras überein, welche die mutmaßliche Attentäterin in Tatortnähe zeigen sollen. Ermittler halten es für denkbar, dass die Frau nach dem Anschlag zunächst mit dem Auto über Frankreich und Italien nach Deutschland gefahren sei und ihre Flucht dann vom Frankfurter Hauptbahnhof aus mit anderen Verkehrsmitteln fortgesetzt habe.

Nach Angaben der ukrainischen Behörden traf sie am 1. Juli in der Ukraine ein. Wenig später, so heißt es in einer offiziellen Mitteilung, sei ihre Leiche aufgefunden worden. In diesem Zusammenhang seien zwei Männer festgenommen worden, die im Verdacht stünden, die mutmaßliche Monaco-Attentäterin getötet zu haben. Die Hintergründe des Falls sind nach wie vor unklar.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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