Ipsos: Union fällt auf tiefsten Stand seit 2022 – Rekord für AfD

Die AfD baut ihren Vorsprung vor der Union in der vom Institut Ipsos gemessenen Wählergunst weiter aus. Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die AfD demnach auf 28 Prozent (+1) der Stimmen und bliebe stärkste politische Kraft. Für die AfD ist dies der höchste je von Ipsos gemessene Wert.

Die Union verliert gegenüber dem Vormonat einen Punkt und erreicht mit 22 Prozent ihren niedrigsten Stand seit Januar 2022. Unverändert kommen die Grünen auf 14 Prozent, die SPD liegt weiterhin bei 13 Prozent. Die Linke steigt auf 13 Prozent (+1) und liegt damit in der Ipsos-Sonntagsfrage erstmals gleichauf mit der SPD – auch für die Linke ist es ein neuer Bestwert.

Die FDP bleibt unverändert bei 4 Prozent und damit unter der Fünf-Prozent-Hürde. Das BSW verharrt bei 3 Prozent, alle sonstigen Parteien kommen zusammen auf 3 Prozent (-1).

Ipsos hatte 1.000 Wahlberechtigten in Deutschland, gewichtet nach Alter, Geschlecht, Bildung, Region und Wahlverhalten bei der letzten Bundestagswahl vom 4. bis 6. Juli befragt.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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