Ukraine-Krieg: Deutschland hat seit 2022 rund 400 russische Staatsbürger abgeschoben

Deutschland hat seit dem russischen Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 insgesamt rund 400 russische Staatsbürger des Landes verwiesen. Das geht aus Informationen aus dem Außen- und Innenministerium hervor, über die die „Bild am Sonntag“ berichtet.

Demnach wies die Bundesregierung seit Beginn des russischen Angriffskriegs mehr als 80 russische Diplomaten aus. Die letzte Ausweisung erfolgte laut der Zeitung im Januar 2026. Zusätzlich wurden zwischen dem 1. Februar 2022 und dem 31. Juni 2026 insgesamt 313 russische Staatsbürger aus Deutschland abgeschoben, wie das Bundesinnenministerium auf Anfrage mitteilte.

Aus dem Auswärtigen Amt heißt es, dass wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine das diplomatische Personal der russischen Botschaft in Berlin erheblich reduziert worden sei.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Boris Pistorius schließt SPD-Vorsitz aus

    Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) schließt eine Kandidatur für den Parteivorsitz aus und begründet dies mit seinen umfassenden Aufgaben als Minister.Die Herausforderungen in der Verteidigungs- und Sicherheitspolitik mit vielen internationalen Reisen…

    Staatstrauer nach tödlichen Schüssen in Krakau angeordnet

    Nach den tödlichen Schüssen in Krakau hat der polnische Präsident Karol Nawrocki für Sonntag und Montag eine landesweite Staatstrauer angekündigt. Hintergrund ist der Vorfall bei dem am Samstagnachmittag in der…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert