BSW strebt Abwahl der CDU in Sachsen-Anhalt an und fordert überparteilichen Ministerpräsidenten

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) setzt bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt auf die Abwahl der CDU und einen überparteilichen Ministerpräsidenten.

„Auch unter Einbeziehung der AfD“, sagte die Co-Vorsitzende der BSW-Bundespartei, Amira Mohamed Ali, der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). „Ganz egal, wie man zu den Positionen dieser Partei steht, wenn sie rund 40 Prozent der Wählerstimmen erhalten, kann man sie nicht komplett ignorieren.“ Mohamed Ali erklärte: „Unser Ziel ist die Abwahl des CDU-Amtsinhabers. Wir wollen, dass stattdessen ein überparteilicher Ministerpräsident mit wechselnden Mehrheiten regiert.“

Auf die Frage, ob eine BSW-Fraktion im Falle eines Einzugs in den Magdeburger Landtag den AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund zum Ministerpräsidenten wählen würde, antwortete sie: „Sollten die anderen Parteien unser Modell ablehnen, werden wir uns im dritten Wahlgang enthalten.“ Im dritten Wahlgang reicht in Sachsen-Anhalt eine Mehrheit der abgegebenen Stimmen aus. Enthaltungen werden nicht mitgezählt.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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