Beamte des Polizeireviers Halle (Saale) haben am 18. August 2026 insgesamt 34 Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Die Maßnahmen richteten sich gegen 34 männliche und 2 weibliche Beschuldigte im Alter zwischen 22 und 72 Jahren, teilte die Behörde am Mittwoch mit.
Diese Personen standen im Verdacht, in Straftaten im Zusammenhang mit Internetkriminalität sowie dem Erwerb und der Verbreitung von Kinder- und Jugendpornografie verwickelt zu sein, wie die Polizei mitteilte.
Im Rahmen der Durchsuchungen wurden 33 Gebäude in Halle (Saale), zwei im Saalekreis und ein weiteres in Brandenburg durchsucht.
Dabei konnten zahlreiche Datenträger und digitale Speichermedien sichergestellt werden. Die Beschuldigten wurden zur Durchführung weiterer Ermittlungen ins Polizeirevier Halle (Saale) gebracht und anschließend entlassen.
Zusätzlich wurden im Zuge der Durchsuchungsmaßnahmen Verstöße gegen das Waffengesetz, das Arzneimittelgesetz sowie das Betäubungsmittelgesetz festgestellt.
Auch neun Fälle von Kindeswohlgefährdung wurden registriert und dem Jugendamt der Stadt Halle (Saale) gemeldet. Die Polizei erhielt Unterstützung von Einsatzkräften der Landesbereitschaftspolizei Sachsen-Anhalt und von Datenträgerspürhunden aus mehreren Bundesländern.
Foto: via dts Nachrichtenagentur

