US-Börsen lassen nach: Fed-Präsident Warsh signalisiert Offenheit für Zinserhöhung

Die US-Börsen haben am Freitag nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 53.560 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von wenigen Punkten im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.712 Punkten 0,3 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 29.433 Punkten 0,7 Prozent im Minus.

Mit Spannung erwarteten die Marktteilnehmer die Rede von Kevin Warsh, dem Präsidenten der US-Notenbank Federal Reserve, der es in der Vergangenheit vermieden hatte, Hinweise über den zukünftigen Zinskurs der Fed abzugeben. Die Arbeitsmärkte seien stabil, und die Wirtschaftsleistung solide sagte er nun laut Redemanuskript in Jackson Hole. Die Inflation bleibe jedoch zu hoch, so Warsh. „Wir müssen davon überzeugt sein, dass sich die Kerninflation eindeutig und mit ausreichender Geschwindigkeit unserem Ziel annähert. Andernfalls müssen wir noch etwas tun.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagabend schwächer: Ein Euro kostete 1,1585 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8632 Euro zu haben.

Der Goldpreis war stark im Rückwärtsgang, am Abend wurden für eine Feinunze 4.460 US-Dollar gezahlt (-3,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 123,77 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank ebenfalls: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 88,15 US-Dollar, das waren 37 Cent oder 0,4 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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