Das BSW Sachsen ruft zu Sozialprotesten auf. Wie der Landesverband mitteilte, unterstützt er die Demonstrationen und Aktionen im September und fordert, den Sozialstaat zu verteidigen.
Die Bundesregierung diskutiere über längere Arbeitszeiten, Einschnitte bei der Rente und Belastungen bei Gesundheit und Pflege, während die Lebenshaltungskosten stiegen.
Der Landesverband kritisiert die politischen Prioritäten in Deutschland. Deutschland habe kein Einnahme-, sondern ein Prioritätenproblem.
Während Milliarden für Aufrüstung und militärische Projekte bereitgestellt würden, fehle das Geld für Rente, Pflege, Gesundheit, Bildung und kommunale Infrastruktur. Wer jahrzehntelang gearbeitet und eingezahlt habe, müsse sich auf eine sichere Rente verlassen können, erklärte der Landesvorstand.
Der Landesverband ruft zur Teilnahme an vier Veranstaltungen auf: am 3. September zu einer Demonstration in Dresden, am 9. September in Chemnitz, am 12. September zum Sozialratschlag in Leipzig und am 26. September zum bundesweiten Aktionstag des DGB in Leipzig.
Die Proteste sollen gemeinsam und friedlich stattfinden. Man wolle ein deutliches Zeichen setzen: So nicht.
Hände weg von Rente, Pflege, Gesundheit und Arbeitnehmerrechten. Soziale Sicherheit sei kein Geschenk, sondern ein Versprechen an die Menschen, die das Land mit ihrer Arbeit trügen.
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