Auf der Autobahn 4 ist es am Freitagvormittag kurz vor der Anschlussstelle Burkau zu einem Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen. Das teilte die Polizeidirektion Görlitz mit.
Der Unfall ereignete sich am 25. September gegen 10:50 Uhr.
Ein 35-Jähriger war mit seinem MAN auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Görlitz unterwegs und bremste verkehrsbedingt. Ein 43-Jähriger mit seinem Iveco hinter ihm bemerkte dies offenbar zu spät, wich aus, um einen Zusammenstoß zu verhindern, und prallte dabei gegen den VW einer 42-Jährigen auf der linken Fahrspur.
Der VW wurde in die Betonbegrenzung geschoben. Auch das Heck des MAN wurde beschädigt.
Die Volkswagen-Fahrerin kam verletzt ins Krankenhaus.
Da die Betonbegrenzung auf die Gegenfahrbahn geschoben wurde, musste auch diese Fahrtrichtung kurzzeitig gesperrt werden. Kameraden der Feuerwehr rückten aus, erreichten die Unfallstelle jedoch nur zum Teil mit ihren Fahrzeugen, weil eine Rettungsgasse fehlte.
Die Freiwillige Feuerwehr Burkau kam mit zwei Fahrzeugen durch. Die Kameraden aus Ohorn, Bretnig und Kleindittmannsdorf mussten die restlichen Meter zu Fuß zurücklegen, um die Fahrerin aus ihrem Fahrzeug zu befreien und die Bergungsmaßnahmen zu unterstützen.
Die Polizei wies darauf hin, dass eine Rettungsgasse Leben rettet und jede Sekunde zählt.
Bei stockendem Verkehr solle sofort gehandelt werden, ohne auf Blaulicht oder Sirene zu warten. Wer auf dem linken Fahrstreifen fährt, weicht nach links aus; alle anderen Fahrstreifen weichen nach rechts aus.
Der Standstreifen müsse frei bleiben, da er für Pannenfahrzeuge gedacht sei und die Rettungsgasse nicht ersetze. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 37.000 Euro.
Gegen 12:45 Uhr waren die Bergungsmaßnahmen beendet.
Foto: via dts Nachrichtenagentur

