Köln benennt Spielplätze in „Spiel- und Aktionsflächen“ um – Ziel: mehr Inklusion

Die Stadt Köln schafft den Begriff „Spielplatz“ ab. Ab Herbst sollen alle bisherigen Spielplätze in „Spiel- und Aktionsfläche“ umbenannt werden, berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“. Dafür müssen wohl rund 700 Schilder ausgetauscht werden.

In einem internen Verwaltungsdokument heißt es dazu, es müsse insbesondere dem „erweiterten Inklusionsgedanken, der die Diversität der Nutzer*innen in Rahmen ihres Alters, ihrer kulturellen Hintergründe und möglicher Behinderungen berücksichtigt, Rechnung getragen werden“.

Die neue Bezeichnung sei zudem treffender, weil die Anlagen „verschiedenen Alters- und Zielgruppen“ zur Verfügung stehen sollen. Der Begriff „Spielplatz“ werde da als zu stark eingrenzend verstanden, so die Stadtverwaltung.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Dax schließt 1,1 Prozent im Plus bei 25.575 Punkten – Ölpreise stützen, Vonovia unter Druck

    Zum Wochenstart hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.575 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.Zu den Gewinnern…

    Saarlands Ministerpräsidentin Rehlinger kritisiert Kanzler Merz nach Wahlergebnissen: Er schätzt die Lage falsch ein

    Saarlands Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) kritisiert Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nach seiner Rede zu den jüngsten Wahlergebnissen.Seine Äußerungen seien „nicht die richtige Antwort auf die Ergebnisse der letzten beiden Wahlsonntage“…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert