Sachsen setzt sich in Brüssel für zukunftsfähige Regionalpolitik ein

Vertreter Sachsens wollen sich am Mittowch und Donnerstag Juli in Brüssel beim Europäischen Ausschuss der Regionen (AdR) für eine zukunftsfähige Regionalpolitik in Europa einsetzen. Im Fokus steht dabei die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2027. Thomas Schmidt und Martin Dulig nehmen als sächsische Mitglieder des AdR an der Plenartagung teil.

Die deutsche Delegation im AdR, unter Vorsitz von Thomas Schmidt, diskutiert ein Positionspapier des Deutschen Landkreistages zur ländlichen Entwicklung.

Ziel ist es, die LEADER-Förderung für die regionale Entwicklung auch im nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) der EU ab 2028 zu sichern. Bereits Anfang Juni hatte Regina Kraushaar in Brüssel Gespräche mit Vertretern der EU-Kommission geführt, um für die uneingeschränkte Fortführung der Programme der ländlichen Entwicklung zu werben.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Transformation der Automobilwirtschaft.

Sachsen beteiligt sich aktiv an der Diskussion um einen Aktionsplan zur Unterstützung der europäischen Automobil- und Zulieferindustrie. Zudem ist Sachsen durch Dirk Panter und Thomas Schmidt bei der Jahresversammlung der European Semiconductor Regions Alliance (ESRA) vertreten, um das Europäische Chip-Gesetz weiterzuentwickeln.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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