Linke kritisiert zu späten Hitzeschutz in Kitas

Die Fraktion Die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt wirft der Landesregierung vor, beim Hitzeschutz in Kindertageseinrichtungen zu zögerlich zu handeln. Das teilte die kinder- und gesundheitspolitische Sprecherin Nicole Anger am Freitag mit.

Ein Musterhitzeaktionsplan für Kitas soll erst Ende 2025 vorgelegt werden, was die Linke als unzureichend kritisiert.

Laut der Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage gebe es bisher weder einen Überblick über den Stand des Hitzeschutzes in Kitas noch direkte Fördermöglichkeiten für Träger. Zudem fehlten 2024 Fortbildungen für Erzieher zum Umgang mit Hitze, und auch für 2025 seien keine geplant.

Die Linke fordert unter anderem sofortige Maßnahmen wie einen verbindlichen Hitzeschutzstandard und unbürokratische Förderungen.

Anger betonte, dass extreme Hitze längst kein Ausnahmephänomen mehr sei. Kinder gehörten zu den besonders gefährdeten Gruppen, dennoch fehlten verbindliche Schutzstandards.

Die Landesregierung müsse dringend handeln, um gesundheitliche Risiken für Kinder zu minimieren.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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