Die Polizei hat am Mittwochvormittag in Gardelegen drei Objekte durchsucht. Wie die Polizeiinspektion Stendal mitteilte, waren Einsatzkräfte des Zentralen Kriminaldienstes, weitere Behördenmitarbeiter und die Landesbereitschaftspolizei an der Aktion beteiligt.
Hintergrund ist ein Ermittlungskomplex mit mehr als 100 Einzeltaten, die überwiegend mit Veröffentlichungen in sozialen Netzwerken in Verbindung stehen.
Es geht um Verfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Volksverhetzung und Verstöße gegen das Vereinsgesetz.
Die Staatsanwaltschaft erließ Durchsuchungsbeschlüsse gegen einen 33-jährigen Mann aus der rechten Szene und seine 38-jährige Lebensgefährtin. Bei den Durchsuchungen wurden diverse Speichermedien, Bekleidungsstücke, ein verbotener Gegenstand und Betäubungsmittel sichergestellt.
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