Der bundesweite Warntag ist in Sachsen nach Angaben der Behörden erfolgreich gewesen. Am Donnerstag waren deutschlandweit die Warnsysteme für den Krisen- und Katastrophenfall erprobt worden.
Um 11:00 Uhr wurde eine Probewarnung über Sirenen, Cell Broadcast, Warn-Apps, TV- und Radiosender, Social-Media-Kanäle sowie digitale Stadtinformationstafeln versendet, um 11:45 Uhr folgte auf allen Kanälen außer Cell Broadcast die Entwarnung.
Wie das Sächsische Innenministerium mitteilte, verlief die Übung in Sachsen ohne größere Störungen. Von den rund 3.400 installierten Sirenen haben nach ersten Rückmeldungen über 90 Prozent den Alarm ausgelöst.
Erstmals kamen in diesem Jahr Digitalradios mit der neuen Technologie ‚Automatic Safety Alert‘ (ASA) zum Einsatz, die die Bevölkerung auch bei unterbrochenen Mobilfunk- oder Internetverbindungen informieren können.
Staatsminister Armin Schuster zog ein positives erstes Fazit: ‚Die angesteuerten Warnsysteme haben nach erster vorläufiger Auswertung ganz überwiegend ordnungsgemäß Alarm gegeben.‘ Die Bürger können ihre Erfahrungen zum Warntag noch bis zum 18. September auf der Website www.warntag-umfrage.de mitteilen. Der nächste bundesweite Warntag findet am 10. September 2026 statt.
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