Chemnitz plant Multifunktionshalle für bis zu 8.500 Besucher

Die Stadt Chemnitz hat eine Machbarkeitsstudie für den geplanten Sport- und Kulturcampus in der Innenstadt abgeschlossen. Wie die Stadtverwaltung am Montag mitteilte, prüfte die Untersuchung die Realisierbarkeit einer Multifunktionshalle am innerstädtischen Standort unter Berücksichtigung von Bauvolumen, Schallschutz und Erschließung.

Die von einem internationalen Planungskonsortium durchgeführte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass eine Halle mit 8.000 Plätzen für Sportveranstaltungen und 8.500 Plätzen für Konzerte an diesem Standort städtebaulich und architektonisch realisierbar sei.

Zudem bestätigt die Studie, dass alle gesetzlichen Schallschutzanforderungen erfüllt werden können. Die Einbeziehung des historisch geprägten Antonplatzes sei ebenfalls möglich.

Allerdings entstehen durch die innerstädtische Lage besondere Herausforderungen: Die Investitionskosten liegen deutlich über denen eines Baus auf der ‚grünen Wiese‘ und über dem Durchschnitt vergleichbarer Arenen in Deutschland.

Als Hauptgründe werden bauordnungsrechtliche Auflagen und der technisch anspruchsvolle Umgang mit einer bestehenden Tiefgarage genannt. Für den wirtschaftlichen Betrieb seien daher zusätzliche Finanzierungs- oder Nutzungskonzepte erforderlich.

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