Die SPD-Bundestagsabgeordnete Franziska Kersten hat die Aussagen des Bundesverkehrsministers zu möglichen Verzögerungen beim Autobahnausbau als „irritierend“ bezeichnet. Bis 2029 stünden insgesamt 160 Milliarden Euro für Verkehrsinvestitionen zur Verfügung, teilte Kersten am Freitag mit.
Laut internen Berechnungen des Bundesverkehrsministeriums drohe wegen einer milliardenschweren Finanzlücke bis 2029 beim Aus- und Neubau vieler Autobahnen Verzögerungen.
In Sachsen-Anhalt seien außerdem Neubauprojekte sowie nötige Erhaltungsmaßnahmen im Bereich der Bundesstraßen gefährdet, wie das Haus der Verkehrsministerin von Sachsen-Anhalt, Lydia Hüskens (FDP), warnt.
Kersten betonte, die Hauptaufgabe des Verkehrsministers sei es, die vorhandenen Mittel tatsächlich zu verbauen und mögliche Finanzlücken zu schließen. Der Minister solle sich weniger in Pessimismus üben, sondern mit den massiv zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln die Infrastruktur in Deutschland erhalten und weiter ausbauen.
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