Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) ist zu einer Asienreise aufgebrochen, die ihn bis zum 5. Oktober nach Taiwan, Japan und Singapur führen wird. Wie die Sächsische Staatskanzlei mitteilte, wird er von einer über 50-köpfigen Delegation mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur begleitet, um die kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen des Freistaates zu strategisch bedeutsamen Partnerstaaten in Ostasien zu pflegen.
Im Fokus der Reise stehen Markterschließung und Exportförderung für sächsische Unternehmen in Schlüsselbranchen wie der Halbleiterindustrie, dem Maschinenbau sowie den Mobilitäts- und Umwelttechnologien, hieß es.
Zugleich zielt die Reise auf die Ansprache potenzieller Investoren im Umfeld international tätiger Halbleiter- und Elektronikunternehmen sowie auf die Positionierung Sachsens als innovationsstarker Produktions-, Entwicklungs- und Investitionsstandort ab.
Zu den Höhepunkten der Reise gehören Gespräche mit TSMC-Vorständen in Taiwan über die Investition in Dresden, der Besuch der Weltausstellung Expo 2025 in Osaka sowie politische Gespräche mit Regierungsvertretern in Singapur. Kretschmer wird zudem an den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Taipei, Osaka und Singapur teilnehmen und in Singapur ein Kooperationsabkommen zwischen dem Fraunhofer-Institut ENAS aus Chemnitz und einem singapurischen Forschungsinstitut begleiten.
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