Der Freistaat Sachsen hat Fördermittel in Höhe von 129 Millionen Euro für die Stadtentwicklung in 88 Kommunen bereitgestellt. 17 Orte wurden neu in die Förderprogramme aufgenommen, wie das sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung am Mittwoch in Leisnig mitteilte.
Staatsministerin Regina Kraushaar übergab dabei die ersten Förderbescheide über 37,8 Millionen Euro an Vertreter der Kommunen.
Unter den neu geförderten Orten sind Elterlein im Erzgebirgskreis, das für seine Gesamtmaßnahme ‚Stadtkern der Manufakturen‘ bis 2039 mit 4,2 Millionen Euro rechnen kann, und Rietschen im Landkreis Görlitz, das für ‚An der Flusssiedlung‘ 9,1 Millionen Euro erhält. In Torgau fließen 7,2 Millionen Euro in das Quartier ‚Torgau Nordwest‘, während Oederan im Mittelsächsischen Landkreis 9,6 Millionen Euro für das ‚Östliche Stadtzentrum‘ erhält.
Die Mittel verteilen sich auf drei Programme: ‚Lebendige Zentren‘ (39,5 Millionen Euro), ‚Sozialer Zusammenhalt‘ (22,5 Millionen Euro) und ‚Wachstum und nachhaltige Erneuerung‘ (66,9 Millionen Euro).
Seit 1991 sind nach Angaben des Ministeriums über 6,3 Milliarden Euro von Bund und Land in Sachsens Städte geflossen. Neben den 17 neuen Fördergebieten werden auch 71 bereits laufende Städtebauprojekte weiter unterstützt.
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