Sachsen hat die Meldung des Bundes an die EU-Kommission über den günstigen Erhaltungszustand des Wolfs in der kontinentalen Region begrüßt. Umweltstaatssekretär Ulrich Menke sagte am Montag, das schaffe die Voraussetzung für ein regional differenziertes Wolfsmanagement und neue bundeseinheitliche Regelungen.
Menke sagte, dass in Sachsen mit seiner hohen Wolfsrudel-Dichte ein überarbeitetes Bestandsmanagement neben dem Herdenschutz entscheidend für die Weidetierhaltung sei.
Bereits im Juli war der günstige Erhaltungszustand für die atlantische Region gemeldet worden, nun folgte auf sächsische Initiative hin auch die Meldung für die kontinentale Region.
Mit der Absenkung des Schutzstatus im März und nun der Meldung des günstigen Erhaltungszustands seien auf europäischer Ebene zwei wichtige Schritte für ein Wolfsmanagement getan. Der Bund müsse nun Naturschutz- und Jagdrecht anpassen, um Ländern die Entnahme schadenstiftender Wölfe zu erleichtern.

