Durchsuchungen wegen Verdachts auf Bandenbetrug in Dresden

Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt haben am Mittwochmorgen in Dresden acht Wohn- und Geschäftsräume durchsucht. Die Maßnahmen richten sich gegen drei Männer im Alter von 49, 51 und 61 Jahren, die im Verdacht des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs stehen, wie die Behörden mitteilten.

Der 49-jährige Beschuldigte leitet demnach ein Geflecht aus 19 Firmen, das in den Bereichen innovative Technologien und Recycling tätig ist.

Der 61-Jährige fungiere als Vertriebsleiter, der 51-Jährige als Verwalter des Finanzierungsunternehmens. Bereits im Januar hatte es im Rahmen desselben Ermittlungsverfahrens Durchsuchungen in mehreren Bundesländern gegeben.

Den Ermittlungen zufolge soll innerhalb des Firmengeflechts ein sogenanntes ‚Geldkarussell‘ geschaffen worden sein.

Dabei seien über das Finanzierungsunternehmen Gelder von Privatanlegern eingeworben und innerhalb des Firmennetzwerks umverteilt oder für Liquiditätsengpässe verwendet worden. Die Anleger seien sowohl über die Art der Investition als auch über die tatsächliche Verwendung ihrer Gelder getäuscht worden.

Zudem sollen Vermögensarrests in Millionenhöhe umgesetzt werden.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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