Thüringen und Sachsen-Anhalt wollen Zusammenarbeit stärken – gemeinsames Hochwasserschutzkonzept geplant

Die Landesregierungen von Sachsen-Anhalt und Thüringen haben sich bei einer gemeinsamen Kabinettssitzung in Stolberg auf eine verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit verständigt. Beide Länder verabschiedeten die „Stolberger Erklärung“ und kündigten koordinierte Strategien zur Stärkung des mitteldeutschen Wirtschaftsstandorts an, wie die Staatskanzlei Sachsen-Anhalt am Dienstag mitteilte.

Zu den konkreten Vereinbarungen gehört ein gemeinsames Hochwasserschutzkonzept für die Helme, das über vier Jahre erarbeitet werden soll.

Für das Konzept sind 200.000 Euro veranschlagt, die beide Länder gemeinsam tragen. Zudem soll die Zusammenarbeit zwischen den Natur- und Großschutzgebieten im Harz, Südharz und Kyffhäuser vertieft werden.

Weitere Schwerpunkte sind die Fortführung des Sonderinvestitionsprogramms für Schlösser und Burgen sowie der Ausbau der Zusammenarbeit im Weinbaugebiet Saale-Unstrut.

Beide Länder fordern vom Bund zudem mehr Mittel für die regionale Wirtschaftsförderung und eine Reduzierung bürokratischer Belastungen für Unternehmen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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