Bundeswehr-Satellitenprojekt „Spock 2“: Bewerbungen von drei Konsortien

Fast zeitgleich bilden oder erweitern die Rüstungs- und Raumfahrtunternehmen Airbus, Rheinmetall und OHB insgesamt drei verschiedene Konsortien oder Kooperationen, um sich für das Satellitenaufklärungs-Projekt „Spock 2“ der Bundeswehr zu bewerben. Das berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf vier Brancheninsider.

Alle drei Unternehmen holen demnach verschiedene deutsche Start-ups oder mittelständische Firmen mit ins Boot – ein bislang eher unübliches Vorgehen. Die Erweiterungen und Neugründungen der Konsortien sollen im Rahmen der jetzt anlaufenden Internationalen Luftfahrtmesse (ILA) in Berlin bekannt gegeben werden.

Es geht um das Weltraumprojekt „Spock“ der Bundeswehr. Die Abkürzung steht für „Spacesystem for persistent operational tracking“. Dabei geht es um ein hochmodernes Satellitensystem mit Radar und Spezialkameras, das Militärs ein möglichst präzises Lagebild des Gefechtsfelds liefern soll. Das geschätzte Auftragsvolumen liegt bei rund fünf Milliarden Euro.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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