Mann muss Haft antreten nach Zugkontrolle in Magdeburg

Ein 43-jähriger Mann ist am Hauptbahnhof Magdeburg festgenommen worden, nachdem er ohne gültiges Ticket mit der Regionalbahn von Braunschweig gefahren war und die Zugbegleiterin beleidigt hatte. Die Bundespolizei teilte am Montag mit, dass der Mann während der Kontrolle ehrverletzende Äußerungen gemacht habe, woraufhin die Beamten wegen des Verdachts auf Erschleichen von Leistungen und Beleidigung eingriffen.

Bei der Überprüfung am Sonntag der Personalien stellte sich heraus, dass gegen den Deutschen ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Leipzig vorlag.

Bereits im Februar war gegen ihn wegen Körperverletzung ein Strafbefehl über 720 Euro verhängt worden, den er nicht bezahlt hatte. Da sein Aufenthaltsort unbekannt war, erging im September der Haftbefehl.

Der Verurteilte konnte den haftabwendenden Betrag von 720 Euro nicht aufbringen und wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, um eine Restfreiheitsstrafe von 45 Tagen anzutreten.

Zudem wurde ein neues Strafverfahren wegen des Schwarzfahrens und der Beleidigung eingeleitet.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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