Großeinsatz gegen Rockerbande in Thüringen und Sachsen

Das Landeskriminalamt Thüringen hat in einer groß angelegten Razzia drei mutmaßliche Mitglieder einer Rockerbande festgenommen und Vermögenswerte sichergestellt. Das teilte die Behörde am Mittwoch mit.

Die Maßnahmen richteten sich gegen insgesamt 21 Beschuldigte im Alter von 25 bis 63 Jahren, die unter anderem der schweren räuberischen Erpressung, des Drogenhandels und der Geldwäsche verdächtigt werden.

Seit den frühen Morgenstunden durchsuchten rund 300 Einsatzkräfte des LKA, der Landespolizeidirektion und der Bereitschaftspolizei gleichzeitig 14 Objekte in Thüringen und Sachsen. Die drei festgenommenen Männer im Alter von 37, 43 und 49 Jahren sind laut LKA Mitglieder des ‚Bandidos MC‘ oder eines dazugehörigen Supportclubs.

Gegen sie hatte das Amtsgericht Gera Haftbefehl erlassen.

Die aktuellen Ermittlungen knüpfen an einen bereits im August durchgeführten Groß-Einsatz an. Damals waren ebenfalls rund 300 Beamte in Thüringen, Sachsen und Bayern im Einsatz und hatten unter anderem zehn Motorräder, zwei Pkw, Bargeld und Drogen sichergestellt.

Die Staatsanwaltschaft Gera führt die Ermittlungen weiter, weshalb derzeit keine weiteren Details mitgeteilt werden.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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