Das Sächsische Landwirtschaftsministerium überweist am Freitag an 3.010 Agrarbetriebe eine Ausgleichszulage von insgesamt 16,24 Millionen Euro. Das teilte das Ministerium am Donnerstag mit.
Die Förderung dient dem Ausgleich von Einkommensverlusten in Regionen mit naturbedingten Standortnachteilen wie dem Erzgebirge, dem Erzgebirgsvorland, dem Norden Sachsens oder dem Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet.
Finanziert wird die Zahlung zu 75 Prozent aus EU-Mitteln des ELER-Fonds und zu 25 Prozent aus der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur (GAK). Die Landesmittel basieren auf dem vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalt.
Gefördert wird die nachhaltige Bewirtschaftung auf einer Fläche von über 304.000 Hektar, um die Kulturlandschaft zu erhalten und dem Verlust der Artenvielfalt vorzubeugen.
Ebenfalls ab Freitag werden Fördermittel in Höhe von 1,1 Millionen Euro für Insektenschutz-Maßnahmen wie Blühstreifen ausgezahlt. Zudem erhalten Empfänger rund 70.000 Euro für die Erstaufforstung ehemaliger Agrarflächen.
Diese beiden Programme werden vollständig aus Bundes- und Landesmitteln der GAK finanziert.
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