Lüge über Autodiebstahl führt zu mehreren Anzeigen in Radeberg

Ein 30-Jähriger hat sich in Radeberg mit einer erfundenen Geschichte selbst in Schwierigkeiten gebracht und muss sich nun wegen mehrerer Vergehen verantworten. Das teilte die Polizeidirektion Görlitz mit.

Am Sonntagabend gegen 22:30 Uhr wollte eine Streife einen VW Bora an der Schillerstraße kontrollieren.

Der Fahrer hielt zwar an, flüchtete dann aber zu Fuß. Im Auto fanden die Beamten seinen Ausweis und konnten den Mann identifizieren.

Gegen ihn lag bereits seit Anfang Dezember eine Beschlagnahmeanordnung für den Führerschein vor, weshalb er eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis erhielt.

In der Hoffnung, aus dieser Sache herauszukommen, rief der 30-Jährige später bei der Polizei an und meldete sein Auto als gestohlen. Auch als ihn Beamte zu Hause aufsuchten und über die Folgen des Vortäuschens einer Straftat belehrten, bestand er auf seiner Geschichte.

Erst am Montagmorgen erschien er auf dem Polizeirevier in Radeberg und gestand die Lüge. Neben der ursprünglichen Anzeige muss er sich nun auch wegen des Vortäuschens einer Straftat verantworten.

Bei seiner Flucht hatte sich der Mann zudem Verletzungen zugezogen und wurde von den Polizisten zum Arzt gebracht.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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