Der Freistaat Sachsen hat im vergangenen Jahr Fördermittel in Höhe von rund 213 Millionen Euro für kommunale und regionale Infrastrukturprojekte bewilligt. Das teilte das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) am Montag mit.
Gefördert wurden Vorhaben zur Verbesserung des Rad- und Fußverkehrs sowie zur Modernisierung des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV).
LASuV-Präsidentin Gabriele Ladewig sagte, wer die Mobilität von morgen gestalten wolle, müsse heute konsequent in eine sichere und nachhaltige Infrastruktur investieren. Die Antragsteller konnten auf verschiedene Förderprogramme von Land und Bund zurückgreifen.
Der Freistaat will seine Unterstützung für den Ausbau moderner Verkehrsstrukturen auch in den kommenden Jahren fortsetzen.
Im Bereich Rad- und Fußverkehr, kommunaler Straßenbau und Brückenbau flossen 27,3 Millionen Euro. Damit wurden unter anderem der Neubau und Ausbau von Radwegen, die Sanierung von Gehwegen sowie Ersatzneubauten von Radweg- und Eisenbahnbrücken unterstützt.
Für die ÖPNV-Infrastruktur standen 185,8 Millionen Euro bereit, unter anderem für Ladeinfrastruktur für Elektrobusse, die Grunderneuerung von Gleichrichterunterwerken für Straßenbahnen und den Ausbau barrierefreier Haltestellen.
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