Zoll intensiviert Kampf gegen Schwarzarbeit im Jahr 2025

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Zolls hat im Jahr 2025 bundesweit über 52.100 Ordnungswidrigkeitenverfahren und rund 98.200 Strafverfahren eingeleitet. Das teilte die Generalzolldirektion mit. Im Vorjahr waren es noch 49.700 eingeleitete Ordnungswidrigkeitenverfahren und rund 96.800 Strafverfahren.

Auch die abgeschlossenen Verfahren konnten mit rund 93.500 (2024: 90.800) Strafverfahren und 49.500 (2024: 46.500) Ordnungswidrigkeitenverfahren im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Rund 25.800 Arbeitgeber haben die Kräfte der FKS im vergangenen Jahr überprüft (2024: 25.300). Die Ermittlungen führten zu Freiheitsstrafen von knapp 1.200 Jahren und deckten einen Schaden in einer Gesamthöhe von insgesamt rund 675 Millionen Euro auf.

Die Schadenssumme setzte sich aus nicht gezahlten Sozialversicherungsbeiträgen, Steuern und anderen Schäden wie nicht gezahlten Mindestlöhnen zusammen. Das neue Gesetz zur Modernisierung und Digitalisierung der Schwarzarbeitsbekämpfung, welches Ende 2025 in Kraft trat, soll die Arbeit der FKS weiter stärken. Es soll eine moderne Datenanalyse ermöglichen, um risikobehaftete Prüfobjekte besser zu identifizieren und erweitert die Befugnisse der FKS.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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