13 Jahre Haft für Messerangriff am Berliner Holocaust-Mahnmal: Syrer wegen versuchten Mordes verurteilt

Knapp ein Jahr nach dem Messerangriff auf einen spanischen Touristen am Berliner Holocaust-Mahnmal ist der Täter zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Das Kammergericht sprach den 20-jährigen Syrer am Donnerstag unter anderem wegen versuchten Mordes schuldig.

Der Mann soll am 21. Februar 2025 von Leipzig nach Berlin gereist sein, um dort einen Messerangriff auf vermeintlich Ungläubige zu begehen. Am Holocaust-Mahnmal in Berlin-Mitte griff er schließlich den spanischen Touristen mit einem Messer an und verletzte ihn lebensgefährlich. Kurz zuvor hatte er ein Foto von sich an Mitglieder des Islamischen Staates geschickt, um der Vereinigung die Möglichkeit zu geben, sich zu der Tat zu bekennen.

Der jetzt Verurteilte wurde noch am selben Tag festgenommen und befand sich seitdem in Untersuchungshaft.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Bericht: Russland baut Kaliningrad zum Knotenpunkt für Aufklärung und elektronische Kriegsführung aus

    Bisher unveröffentlichte Aufnahmen der finnischen Satellitenfirma Iceye zeigen, dass Russland das Gebiet Kaliningrad zu einem Knotenpunkt für Aufklärung und elektronische Kriegsführung ausbaut. Das berichtet die FAZ unter Berufung auf die…

    Volkswagen plant laut internen Unterlagen Nullrunde bis 2030 – Einkommensverlust von rund zehn Prozent droht

    Volkswagen plant offenbar einen weiteren drastischen Schritt, um Kosten zu senken. Der größte europäische Autokonzern will wohl für viele seiner weltweit insgesamt 600.000 Beschäftigten bis 2030 die Gehälter einfrieren, wie…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert