Grüne und 17 Unternehmen fordern Stopp des Netzpakets – Warnung vor Bremsung der Energiewende

Die Grünen fordern gemeinsam mit 17 deutschen Unternehmen von der Bundesregierung, Pläne wie das sogenannte Netzpaket von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) nicht in die Tat umzusetzen.

Über ein entsprechendes Papier dazu berichtet die „Frankfurter Rundschau“ von Ippen-Media. Darin fordern die Unternehmen die schwarz-rote Koalition auf, an der „Modernisierung unseres Energiesystems und am beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien“ festzuhalten. Als Online-Petition will die Partei das Papier zum Wochenende hin ins Netz stellen, um weitere Unterschriften zu sammeln.

Zu den 17 Erstunterzeichnern gehören: K2 Systems GmbH, W-I-N-D Energien GmbH, Bürgerwerke eG, EWS, Enertra, Fenercon, FluenceGP (Siemens), Joule GmbH, Green Planet, Energy, Greentech AG, Naturstrom AG, ÖkoPlus AG, reventure, Timm & Flo GmbH & Co. KG, World Fund (Climate Tech VC), Biber GmbH.

Die „Vorschläge aus dem Bundeswirtschaftsministerium haben das Potenzial, den Erneuerbaren-Ausbau scharf auszubremsen“, heißt es in dem Appell weiter. Man sei „extrem besorgt“, dass wirtschaftliche Potenziale und energiepolitische Notwendigkeiten mit den aktuellen Vorschlägen der Bundesregierung ignoriert oder verkannt würden: „Mit den Vorhaben, wie sie nun im Rahmen des Netzpakets oder den Eckpunkten eines Gebäudemodernisierungsgesetzes vorgestellt wurden, verliert die Bundesregierung die Ziele und Chancen der Energiewende aus den Augen. Sie gefährden bestehende Investitionen und Arbeitsplätze.“

Schon vor einigen Wochen hatte die Partei mit einer Unterschriftenaktion gegen das Netzpaket von Wirtschaftsministerin Reiche mobil gemacht. Mehrere Hunderttausend Menschen haben bei der Aktion bislang mitgemacht.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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