Gesamtmetall-Präsident fordert Umsetzung der vereinbarten Wochenarbeitszeit und mehr Tempo bei Reformen

Der Präsident von Gesamtmetall, Udo Dinglreiter, fordert die Bundesregierung auf, die versprochene Wochenarbeitszeit umzusetzen. „Die Koalition muss die Wochenarbeitszeit einführen – wie im Koalitionsvertrag vereinbart – und die Vertrauensarbeitszeit ohne Arbeitszeitaufzeichnung absichern. Das wäre für die Unternehmen sicher ein gutes Signal“, sagte Dinglreiter der „Rheinischen Post“ (Samstag).

Er betonte: „Betriebe und Arbeitnehmer wünschen sich diese Flexibilisierung. Es geht jedoch nicht darum, die Arbeitszeit zu erhöhen. Es geht nur darum, sie flexibler zu verteilen.“

Zugleich fordert Dinglreiter mehr Tempo von der Bundesregierung: „Die Richtung stimmt, aber es geht auch unter der Regierung Merz alles zu langsam. Die Analysen sind gemacht, jetzt muss gehandelt werden. Bis zur Sommerpause müssen die wesentlichen Reformen auf den Weg gebracht sein.“

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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