Sachsen fördert mobile Verkehrsschulen für Kinder

Das Sächsische Staatsministerium des Innern fördert zwei mobile Jugendverkehrsschulen und eine mobile Kindergartenverkehrsschule mit insgesamt 128.000 Euro. Die Fahrzeuge wurden an die Landesverkehrswacht Sachsen und die Verkehrswacht der Stadt Zwickau übergeben, wie das Ministerium am Mittwoch mitteilte.

Amtschef Ulf Bandiko übergab die transportablen Übungsanlagen am Mittwoch.

Hintergrund der Förderung sind die weiterhin hohen Unfallzahlen. Im vergangenen Jahr wurden in Sachsen 1.167 Kinder bei Verkehrsunfällen verletzt, zwei kamen ums Leben.

Die mobilen Schulen enthalten Fahrräder, Verkehrszeichen, Ampeln und Markierungsmaterial, um in einem realistischen Parcours das Verhalten im Straßenverkehr zu üben. Sie sollen eine flächendeckende Verkehrserziehung ermöglichen, auch in Regionen ohne feste Verkehrsübungsplätze.

„Verkehrserziehung rettet Leben und beginnt bei den Jüngsten“, sagte Bandiko.

Andreas Nowak, Präsident der Landesverkehrswacht, betonte die Wichtigkeit der Ausbildung: „Jeder Verkehrsunfall ist einer zu viel, vor allem, wenn Kinder betroffen sind.“ Die mobilen Schulen wurden bereits im Jahr 2025 gefördert und nun offiziell übergeben.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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