Strüngmann-Brüder investieren in neues Unternehmen von Biontech-Gründern Sahin und Türeci

Die Biontech-Finanziers Andreas und Thomas Strüngmann wollen auch in die neue Firma des scheidenden Vorstands-Duos Ugur Sahin und Özlem Türeci investieren. „Wir haben Ugur zugesagt, sein Unternehmen zu unterstützen und entsprechend mit zu investieren“, sagte Thomas Strüngmann, der gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Andreas, drei weiteren Mitstreitern sowie den beiden Krebsforschern Sahin und Türeci im Jahr 2007 Biontech gegründet hat, der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

Das Mainzer Biotech-Unternehmen entwickelte 2020 in Rekordzeit einen Corona-Impfstoff. In der vergangenen Woche hatten Sahin und Türeci, bisher Vorstandsvorsitzender und Forschungschefin, ihren Abschied von der Biontech-Spitze bis zum Ende dieses Jahres angekündigt. Zur Begründung hieß es, sie wollten sich stärker auf die Erforschung und Entwicklung zukünftiger Arzneimittel konzentrieren und dafür eine neue Firma gründen. Die Nachricht ließ den Börsenwert von Biontech zwischenzeitlich um rund 20 Prozent fallen.

Sahin und Türeci teilten mit, sie wollten ihren Anteil von rund 15 Prozent an Biontech behalten. Die Strüngmann-Brüder, die nach dem Verkauf ihrer Pharmafirma Hexal eine Reihe von Biotech-Unternehmen finanziert haben, halten laut der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ rund 44 Prozent der Biontech-Anteile. Thomas Strüngmann beteuerte, keine Verkaufsabsichten zu hegen. „Ich habe nachgekauft“, schilderte er seine Reaktion auf den Kursrutsch.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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