Der Fraktionschef der FDP in Sachsen-Anhalt, Andreas Silbersack, hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) aufgefordert, sich in einer Rede an die Nation zu den stark gestiegenen Spritpreisen zu äußern. Silbersack sagte am Mittwoch, die bisherigen Maßnahmen der Bundesregierung seien nur „homöopathisch“ und würden den Bürgern nicht helfen.
„Die Menschen ächzen. Die Leidensfähigkeit hat auch irgendwo ein Ende“, sagte Silbersack.
Die Preisentwicklung bringe viele Haushalte an ihre Belastungsgrenze.
Der FDP-Politiker forderte konkrete Entlastungen durch niedrigere Steuern und Abgaben auf Energie: „Der Staat darf an steigenden Preisen nicht zusätzlich verdienen.“
Silbersack warnte vor einer weiteren Zuspitzung der Lage: „Wir werden das nicht länger aushalten.“ Der Kanzler müsse seiner Verantwortung gerecht werden und schnell handeln.
Die FDP dringe angesichts der steigenden Energiepreise auf spürbare Entlastungen für die Bevölkerung.
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