Sachsen stellt sich auf sinkende Schülerzahlen ein

Das Sächsische Staatsministerium für Kultus hat die Lehrerbedarfsprognose für öffentliche Schulen in Sachsen bis 2040 vorgestellt. Kultusminister Conrad Clemens erklärte, dass mit mehr Sachkunde und Sport sowie der Einführung der Klassenstunde das Bildungsangebot im Freistaat gestärkt wird.

Bei sinkenden Schülerzahlen werden künftig auch weniger Lehrkräfte benötigt. Gleichzeitig soll ein Puffer geschaffen werden, um Lehrkräfte zu entlasten und die Bildungsqualität zu erhöhen.

In den nächsten vier Jahren wird zunächst von einem gleichbleibenden Lehrkräftebedarf ausgegangen.

Ab dem Schuljahr 2031/2032 wird jedoch ein deutlicher Rückgang der Schülergesamtzahl und des daraus resultierenden Lehrkräftebedarfs erwartet. Bis zum Schuljahr 2040/2041 wird ein Rückgang von etwa 80.000 Schülern prognostiziert, was zu einem Verlust von 4.600 Lehrstellen führen wird.

Die Lehrerbedarfsprognose berücksichtigt verschiedene Maßnahmen zur Stärkung der Bildungsqualität, darunter die Erhöhung der Stundentafel in Klassenstufe 3 und die Einführung zusätzlicher Sportstunden.

Besonders an Grundschulen wird ein Rückgang der Schülerzahlen von bis zu 25 Prozent erwartet, während an berufsbildenden Schulen ein Anstieg bis 2033/2034 prognostiziert wird.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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