Die Zahl der Baugenehmigungen in Sachsen-Anhalt hat sich im ersten Quartal dieses Jahres deutlich erholt. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, wurden von Januar bis März 679 Genehmigungen für Wohn- und Nichtwohngebäude erteilt, ein Plus von 16,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Damals waren es 585 Genehmigungen.
Der Anstieg ist vor allem auf den Bereich der Nichtwohngebäude zurückzuführen, bei dem die Zahl der Genehmigungen um 41,9 Prozent auf 220 stieg. Bei den Wohngebäuden fiel das Plus mit 6,7 Prozent auf 459 Genehmigungen moderater aus.
Das wertmäßige Bauvolumen lag bei den Nichtwohngebäuden mit rund 303,3 Millionen Euro deutlich über dem der Wohngebäude, für die Kosten von 129,3 Millionen Euro veranschlagt wurden.
Trotz des Anstiegs bei den Gebäuden selbst ging die Zahl der genehmigten Wohnungen weiter zurück. Mit 718 geplanten Wohnungen wurde ein Minus von 4,1 Prozent verzeichnet.
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