Der Freistaat Sachsen treibt die Elektrifizierung seines Dienstwagenfuhrparks weiter voran. Der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) hat einen neuen Rahmenvertrag über die Lieferung von Wallboxen und Energiemanagementsystemen abgeschlossen, teilte der SIB am Dienstag mit.
Auftragnehmer ist die Sachsen-Energie AG.
Bereits jetzt stehen auf 300 Liegenschaften des Freistaates 790 Ladepunkte zur Verfügung. Mit dem neuen Vertrag sollen ab dem 1. Juni über eine Laufzeit von vier Jahren weitere 500 Wallboxen mit insgesamt 850 Ladepunkten installiert werden.
Das Investitionsvolumen für die Maßnahme inklusive der notwendigen Infrastrukturarbeiten wird auf rund fünf Millionen Euro beziffert.
Die Ladestationen werden von der WALTHER ELECTRIC GmbH gefertigt, teilweise am Standort Zittau. „Besonders freut mich, dass wir mit der SachsenEnergie AG einen starken, regionalen Partner an unserer Seite haben“, sagte Oliver Gaber, kaufmännischer Geschäftsführer des SIB. Die Ladepunkte arbeiten mit Drehstrom (AC) und einer maximalen Ladeleistung von 22 Kilowatt.
Ein Lastmanagement soll für ein effektives Energiemanagement sorgen.
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