Linken-Chefin: Zusammenarbeit mit CDU in Ostdeutschland nach Landtagswahlen möglich

Die Linke zeigt sich offen für eine Zusammenarbeit mit der CDU nach den Landtagswahlen in Ostdeutschland. „Da, wo wir mit im Landtag sitzen, haben wir eine Verantwortung unseren Wählern gegenüber“, sagte die Parteivorsitzende Ines Schwerdtner in der ARD-Sendung „Bericht vom Parteitag der Linken“. Ihre Partei werde dafür sorgen, dass ein Haushalt aufgestellt werden könne und es nicht zu Kürzungen, etwa bei Demokratieprojekten, komme.

In Sachsen und Thüringen arbeitet die Linke bereits mit den CDU-geführten Minderheitsregierungen zusammen. „Es hängt an uns Linken in Thüringen und in Sachsen, dass dieses System da nicht zusammenbricht“, sagte Schwerdtner. Auch nach den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern könnte eine Zusammenarbeit von Linke und CDU notwendig werden.

Schwerdtners neuer Co-Vorsitzender Luigi Pantisano hatte der CDU am Wochenende eine faschistische Politik vorgeworfen. Schwerdtner sagte dazu: „Die Brandmauer ist am Bröckeln.“ Zugleich forderte sie ihre Partei auf, „präzise und klar“ im Umgang mit der CDU zu sein. „Das ist schwer, aber die Verantwortung müssen wir annehmen“, sagte Schwerdtner.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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