US-Finanzinvestor Apollo: Europa und Deutschland bewegen sich nicht schnell genug

Der US-Finanzinvestor Apollo macht bei seinem 100 Milliarden Dollar schweren Investitionsprogramm in deutsche Unternehmen deutliche Fortschritte.

„Wir liegen gut im Plan und kommen in einem Tempo voran, das unsere ursprünglichen Erwartungen übertrifft“, sagte Co-Präsident Scott Kleinman dem „Handelsblatt“. Apollo will auch sein Engagement in Europa ausbauen. Als Treiber nannte er einen strukturellen Wandel der globalen Wirtschaft. „Wir treten in das ein, was wir als eine globale industrielle Renaissance bezeichnen, angetrieben durch die Neuausrichtung von Lieferketten und industrieller Produktion“, sagte er.

Kleinman übte auch deutliche Kritik. Europa und Deutschland bewegten sich nicht in dem Tempo, das erforderlich wäre, um die Chancen vollständig zu nutzen. Fragmentierte Kapitalmärkte und eine nur lückenhaft umgesetzte Agenda nach dem Bericht des früheren EZB-Chefs Mario Draghi blieben zentrale Hemmnisse.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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