Der Freistaat Sachsen fördert den Neubau eines Wohnheims für Auszubildende in Löbau mit 11,39 Millionen Euro. Das hat das Kultusministerium am Montag mitgeteilt.
Das Geld stammt aus dem Bundesprogramm „Junges Wohnen“, das die Schaffung preiswerten Wohnraums für Studenten und Auszubildende unterstützt. Der Landkreis Görlitz und das Berufliche Schulzentrum Löbau erhalten den Fördermittelbescheid von Kultusminister Conrad Clemens.
In der Theodor-Körner-Straße soll ein neues Wohnheim mit 120 Plätzen entstehen. „Wohnraum für junge Menschen muss bezahlbar und nah an der Ausbildungsstätte sein“, sagte Clemens. „Mit dem neuen Wohnheim in Löbau bieten wir künftigen Auszubildenden beste Bedingungen zum Leben und Lernen in Ostsachsen.“ Der Neubau sende ein wichtiges Signal an die jungen Menschen der Region, dass man wolle, dass sie hierbleiben.
Landrat Stephan Meyer (CDU) sagte: „Wer junge Menschen für eine Ausbildung in unserem Landkreis Görlitz gewinnen und halten will, muss ihnen attraktive Bedingungen bieten.“ Moderne Wohnheimplätze gehörten heute genauso dazu wie eine hochwertige Ausbildung.
Die Investition stärke die Attraktivität des Ausbildungsstandortes und helfe bei der Sicherung dringend benötigter Fachkräfte. Das Programm „Junges Wohnen“ fördert Neubau-, Erweiterungs- und Modernisierungsvorhaben an Wohnheimen für Schüler berufsbildender Schulen.
Rund 77 Prozent der Mittel kommen vom Bund, rund 23 Prozent vom Land.
Foto: via dts Nachrichtenagentur

