Sachsen verzeichnet außergewöhnlich warmen Juni

Sachsen hat einen außergewöhnlich warmen Juni erlebt. Die Monatsmitteltemperatur lag bei 19,3 Grad und damit 3,7 Grad über dem langjährigen Mittel, teilte der Deutsche Wetterdienst am Montag mit.

Zur Monatsmitte hatte der Temperaturüberschuss noch deutlich niedriger gelegen, bevor die zweite Monatshälfte sehr warm ausfiel.

Ein besonderer Wert wurde in der Nacht vom 27. auf den 28. Juni in Kubschütz im Landkreis Bautzen gemessen. Dort lag das nächtliche Minimum bei 29,4 Grad.

Vorbehaltlich der endgültigen Prüfung wäre das ein neuer deutschlandweiter Rekord für das höchste nächtliche Minimum.

Der Niederschlag blieb auch in Sachsen unterdurchschnittlich. Rund 64 Liter pro Quadratmeter entsprachen etwa 16 Prozent weniger als im langjährigen Mittel.

Die Sonne schien insbesondere in der zweiten Monatshälfte häufig und kam insgesamt auf rund 241 Stunden.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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