Zum Jahresende 2025 haben in Sachsen-Anhalt Menschen mit 173 verschiedenen ausländischen Nationalitäten gelebt. Das hat das Statistische Landesamt anlässlich des Weltbevölkerungstags am 11. Juli mitgeteilt.
Damit waren 88 Prozent aller 197 in der Statistik unterschiedenen Staatsangehörigkeiten im Land vertreten.
Von den insgesamt 168.421 ausländischen Personen stammte mehr als die Hälfte (54,5 Prozent) aus einem europäischen Land. Die meisten ausländischen Staatsbürger kamen aus der Ukraine (33.300), gefolgt von Syrien (26.303), Polen (12.493), Rumänien (9.293) und Afghanistan (8.332).
Der Anteil der ausländischen Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung ist seit 2015 von 3,9 Prozent auf 7,9 Prozent gestiegen.
Das Durchschnittsalter der ausländischen Bevölkerung betrug 31 Jahre und sechs Monate. Damit waren sie etwa 18 Jahre jünger als der Durchschnitt der deutschen Bevölkerung, der bei 49 Jahren und zehn Monaten lag.
Die Hälfte der Personen mit ausländischer Staatsbürgerschaft war unter 30 Jahre alt, während bei der deutschen Bevölkerung weniger als ein Viertel (23,5 Prozent) in diese Altersgruppe fiel.

