DAX schließt mit Wochenminus von 2,8 Prozent nach Flash-Crash und neuen Rekorden

Zum Wochenausklang hat der Dax noch einmal etwas nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss standen 25.067 Punkte auf der Anzeigetafel im Frankfurter Börsensaal, das waren 0,2 Prozent weniger als bei Vortagesschluss. Nachdem zu Beginn der Woche neue Allzeithochs markiert worden waren, verbleibt auf Wochensicht ein Minus von satten 2,8 Prozent.

Eine Stunde vor Handelsende gab es einen kleinen „Flash-Crash“: Der Dax stürzte binnen Sekunden um einen halben Prozentpunkt ab. Insbesondere bei Siemens-Aktien, aber auch bei Fresenius, Deutscher Post und Volkswagen und anderen Werten wurden von einem Moment auf den anderen größere Aktienpakete mit Abschlag gehandelt, kurz darauf beruhigte sich der Handel wieder und die Kurse kamen zurück.

Im Tagesverlauf gefragt und gegen den Trend deutlich im Plus waren Aktien der Deutschen Telekom, die nach Berichten über eine bei Investoren unbeliebte Umstrukturierung allerdings auch wieder Einiges gut zu machen hatten – rund drei Prozent betrug das Tagesplus. Auch Heidelberg Materials legte in ähnlicher Größenordnung zu – die Aktien der Commerzbank, derzeit in einer Übernahmeschlacht durch Unicredit, legten zwei Prozent zu.

Die größten Kursverluste gab es bei Siemens Energy mit einem Abschlag von rund 2,6 Prozent, auch Rheinmetall und Hochtief waren über zwei Prozent im Minus.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1435 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8745 Euro zu haben.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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