AfD-Chef Chrupalla verteidigt gemeinsames Singen der DDR-Hymne in Dessau-Roßlau

AfD-Chef Tino Chrupalla hat einen Auftritt in Dessau-Roßlau verteidigt, bei dem er mit dem AfD-Spitzenkandidaten für die Wahl in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, die DDR-Hymne gesungen hat.

Gemeinsam habe man mit „Deutschland einig Vaterland“ zur Einheit aufgerufen und die Aufbruchstimmung in Sachsen-Anhalt in den Vordergrund gestellt, sagte Chrupalla den Sendern RTL und ntv am Mittwoch. Das Lied „Auferstanden aus Ruinen“ drücke genau die Hoffnung aus, die Bürger empfinden würden. „Wir möchten dafür sorgen, dass nicht weitere Ruinen entstehen – wie im Bereich der gesprengten Kernkraftwerke oder anderer kritischer Infrastruktur“, so Chrupalla. Eine nachträgliche, künstliche Skandalisierung der Veranstaltung sei daher unnötig.

Der Wahlkampfauftritt hatte umgehend Irritationen hervorgerufen. Angestimmt hatte die Hymne bei der Veranstaltung der Kabarettist Uwe Steimle. Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) nannte den Auftritt am Mittwoch „extrem befremdlich“.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Wetterbericht für Sachsen-Anhalt (26.10.2026)

    Für Sachsen-Anhalt ist es heute wechselnd bewölkt. Es bleibt überwiegend trocken, nur vereinzelt sind kurze Schauer möglich. Die Höchstwerte liegen zwischen 12 und 14 Grad, im Harz zwischen 8 und…

    Ministerpräsidentenwahl in Sachsen-Anhalt: SPD erhöht Druck auf CDU und fordert Friedrich Merz zum Eingreifen auf

    Vor der Wahl des Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt erhöht die SPD den Druck auf den Koalitionspartner CDU. „Dass eine demokratische Fraktion darüber nachdenken muss, den Plenarsaal zu verlassen, weil sie sich…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert