156 km/h auf Magdeburger Ring: Raser droht Fahrverbot

Das Ordnungsamt der Landeshauptstadt Magdeburg hat am vergangenen Samstag auf dem Magdeburger Ring eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Dabei wurde ein Autofahrer mit 156 km/h in einem Tempo-60-Abschnitt geblitzt, teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit.

Insgesamt wurden bei der Kontrolle in Höhe der Anschlussstelle Kirschweg 2.945 Fahrzeuge gemessen.

201 davon überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Der schnellste Raser muss mit einem Bußgeld von 800 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem dreimonatigen Fahrverbot rechnen.

Die Stadt prüft zudem, ob vorsätzliches Handeln vorliegt, was eine Verdopplung des Bußgeldes zur Folge hätte.

Neben dem Spitzenreiter fielen zehn weitere Fahrzeuge auf, die die Geschwindigkeit um mehr als 30 km/h überschritten. Darunter war auch ein Reisebus mit Fahrgästen, der mit 99 km/h unterwegs war.

Den Busfahrer erwarten 640 Euro Bußgeld, zwei Punkte und ein zweimonatiges Fahrverbot. Die Kontrolle dauerte 4,5 Stunden.

Die Stadt betonte, die Ergebnisse zeigten die Notwendigkeit regelmäßiger Geschwindigkeitskontrollen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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