Rentenstreit: Arbeitgeber warnen vor Festhalten an Rente mit 63 und Unfinanzierbarkeit

Angesichts der heftig geführten Debatte warnen die Arbeitgeber vor einem Festhalten an der Rente mit 63 und einer dauerhaften Unfinanzierbarkeit der gesetzlichen Rente. Das berichtet die „Bild“.

Der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Steffen Kampeter, sagte der Zeitung: „Dass zentrale Elemente des Rentenpakets schon wieder infrage gestellt werden, bevor sie überhaupt umgesetzt sind, macht mich fassungslos.“ Wer Arbeitsplätze in Deutschland halten und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts sichern wolle, müsse den Sozialstaat reformieren. Wer gleichzeitig an der Rente ab 63 festhalte, ignoriere den Fachkräftemangel, den demografischen Wandel und die wirtschaftliche Lage.

Kampeter warnte, so verspiele man die vielleicht letzte Chance, die Rente demografiefest zu machen. Eine zukunftsfeste Rente brauche mehr Beschäftigung, mehr Beitragszahler und eine solide Finanzierung – nicht immer neue Versprechen auf Kosten der jüngeren Generation.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Rentenstreit: Ökonom Rocholl wirft Ost-Ministerpräsidenten Unkenntnis vor

    Der Wirtschaftswissenschaftler und Mitglied der Rentenkommission, Jörg Rocholl, wirft den ostdeutschen Ministerpräsidenten im Rentenstreit Unkenntnis und falsche Tatsachenbehauptungen vor.„Das Veto der Ost-Ministerpräsidenten bei der Rente mit 63 ist völlig falsch“,…

    Sicherheitsvorfall: KI-Agent versucht Mensch mit schädlichem Code zu täuschen – britisches Institut warnt

    Ein neuer Sicherheitsvorfall, bei dem ein KI-Agent versuchte, einen Menschen mit schädlichem Code zu täuschen, hat die Alarmglocken bei Experten in Großbritannien läuten lassen. Das britische KI-Sicherheitsinstitut teilte mit, dass…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert