Die Zahl der Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen in Sachsen-Anhalt ist im vergangenen Jahr nahezu unverändert geblieben. Wie das Statistische Landesamt in Halle am Dienstag mitteilte, wurden 2025 insgesamt 48 solcher Unfälle registriert, einer weniger als im Vorjahr.
Bei den Unfällen wurden insgesamt 1.091,8 Kubikmeter wassergefährdende Stoffe freigesetzt, davon konnten 1.076,4 Kubikmeter wiedergewonnen werden.
Das entspricht einer Wiedergewinnungsquote von 98,6 Prozent. Beim Umgang mit den Stoffen ereigneten sich 19 Unfälle, bei der Beförderung 29. Hauptursache war mit 26 Fällen menschliches Fehlverhalten, in neun Fällen Materialmängel.
In die Umwelt gelangten 7,2 Kubikmeter Mineralölprodukte sowie 1.084,6 Kubikmeter andere Stoffe, zu denen auch Jauche, Gülle und Silagesickersaft zählten.
Bei 27 Unfällen wurden Böden verunreinigt, bei 25 versiegelte Flächen und bei 15 Oberflächengewässer. Ein Unfall löste ein Fischsterben aus.
Bei 31 Unfällen konnten die freigesetzten Stoffe vollständig zurückgewonnen werden.
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