Diakonie: Inklusion ist kein Luxus, sondern ein Menschenrecht

Die Diakonie Deutschland befürchtet im Zuge der Reform der Kinder- und Jugendhilfe Rückschritte bei der Inklusion.

„Bei allen Sparzwängen dürfen die Menschen nicht aus dem Blick geraten“, sagte Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch der „Rheinischen Post“. Denn Inklusion sei kein Luxus, sondern ein Menschenrecht. Deshalb müsse zum Beispiel bei der individuellen Schulbegleitung der Bedarf des Kindes der Maßstab sein und nicht die Kassenlage. Man befürchte, dass es mit dem neuen Gesetz zu Rückschritten komme, weil pauschal bei Menschen gespart werde, die es ohnehin schwerer hätten.

Schuch fügte hinzu, in einer demokratischen und freien Gesellschaft hätten alle Menschen ein Anrecht auf Teilhabe und Selbstbestimmung. Diese Selbstverständlichkeit müsse uns auch etwas wert sein.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Jäger entdeckt Leichenteile in Wald bei Flensburg

    In einem Waldstück in Glücksburg bei Flensburg ist am Dienstag ein in Plastikfolie verpackter menschlicher männlicher Torso gefunden worden. Wie die Polizeidirektion Flensburg und die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten, hatte…

    Niedrigwasser am Rhein: Chemieverband fordert bundesweite Aufhebung des Lkw-Sonntagsfahrverbots

    Der Chemieverband VCI fordert angesichts des Niedrigwassers auf wichtigen Wasserstraßen eine rasche und bundesweit einheitliche Lockerung des Lkw-Fahrverbots an Sonn- und Feiertagen. „Alle Bundesländer sollten das Sonntagsfahrverbot aufheben“, sagt der…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert