Die Polizei Görlitz hat einen 39-jährigen polnischen Staatsbürger ermittelt, der eine Serie von Einbrüchen in Baustellen bei Hähnichen und Bernstadt auf dem Eigen begangen haben soll. Das teilten die Beamten am Donnerstag mit.
Seit Dezember 2024 waren damals Unbekannte immer wieder in dem Gebiet aktiv, seit Januar 2026 ermittelte die Gemeinsame Fahndungsgruppe Lausche in dem Fall.
Die Täter gingen nach Angaben der Polizei teils rabiat vor, traten Türen ein und hinterließen hohen Sachschaden. Insgesamt schlugen rund 17.000 Euro Sachschaden zu Buche, der Wert des Diebesgutes wird auf circa 47.000 Euro geschätzt.
Zu der Beute zählten unter anderem ein Stromkasten, eine Putzmaschine, diverse Kabel, Schläuche, Baumaschinen, Werkzeuge, ein Heizgerät sowie etwa 400 Liter Heizöl. Entscheidend für die Ermittlungen war Videomaterial einer Überwachungskamera vom letzten Einbruch im Januar, auf dem ein Mann sehr gut zu erkennen war.
Fahndungskräfte stellten den polnischen Staatsbürger im Februar mit einem gestohlenen Pkw aus Schwäbisch Hall auf der Autobahn 4 in Höhe Salzenforst.
Ein Abgleich in den polizeilichen Datenbanken ergab, dass es sich um dieselbe Person handelte, die auch auf den Überwachungsaufnahmen zu sehen war. Im Zuge der Spurenauswertung konnten dem Mann zwei Einbrüche in Bernstadt und zwei in das Schloss Niederspree in Hähnichen zugeordnet werden.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Görlitz erließ das Amtsgericht Görlitz am 14. Juli Haftbefehl. Da sich der Tatverdächtige bereits wegen des gestohlenen Pkw in Untersuchungshaft befand, wurde Überhaft notiert.
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